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sonderausstellung
Ilse Ament
(*1941)
25 Jahre: Bilder, die bei mir geblieben sind
Die Bilder, die Ilse
Ament in dieser Ausstellung erstmals gemeinsam zeigt, stammen aus 25 Jahren
künstlerischer Arbeit und werden mit neuesten Arbeiten aus dem Jahr 2001
konfrontiert. Die älteren Bilder wurden von Ilse Ament mit dem Argument
zurückbehalten, dass auch sie selbst eine kleine Sammlung ihrer Bilder
bewahren möchte, nicht nur andere Leute. Sie gehören zu den Werkgruppen
Zimmer, Fensterausblicke, Straßenräume und auch Landschaften. Es wäre
falsch, diese Arbeiten als Stillleben und Interieurs zu bezeichnen, denn
ihnen wohnt - ausgehend vom sichtbaren Detail - eine Spannung inne, die über
den engen Gattungsbegriff hinausweist. Das Thema, das diese Arbeiten
verbindet, ist Gewalt, Zerstörung, Verunsicherung. Obwohl ihre Arbeiten
meist kleineren Formats sind, entwickeln sie Monumentalität im Auge des
Betrachters, der in sie hineingezogen und Teil ihrer Wirklichkeit wird.
Unruhe, Ungewißheit, Bedrohung, die in den Bildern durch das Szenario
erzeugt werden, übertragen sich unmittelbar auf den Betrachter, der sich
unversehens in den Straßenschluchten oder den leeren Zimmern wiederfindet.
Gibt es einen Grund, die Arbeiten Ilse Aments gerade in Eckernförde zu
zeigen? Sie war zu Beginn der 70er Jahre Assessorin an der Eckernförder
Jungmannschule, die sich damals noch im Altbau an der Reeperbahn befand. Und
sie sagt, dass sie sich gern an diese Zeit erinnert.
Mit dieser Ausstellung gratulieren wir der Künstlerin zu ihrem 60.
Geburtstag in diesem Jahr.
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info
Laufzeit:
26. August bis 30. September 2001
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