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Kulturnetz SH |
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sonderausstellung
Hendrik
Schink, Keramik / Andreas Kramer, Holzschnitt
Zwei
Künstler aus den neuen Bundesländern, die zur Wendezeit ihr künstlerisches
Studium beendet haben, sind derzeit im Museum Eckernförde mit Einblicken in
ihr aktuelles Schaffen zu sehen.
Hendrik Schink, 1960 in Neuruppin geboren, zeigt Arbeiten unterschiedlicher
Werkgruppen. Neben zweckgebundener Gebrauchskeramik aus seinem
Papageno-Service, dessen Tassen, Schalen usw. ein gewisser Witz zu eigen
ist, zeigt er frei gebaute Gefäße, die ihren Reiz aus der schroffen
Struktur, aus den unsymmetrischen Formen und aus den nicht beseitigten
Spuren der Bearbeitung beziehen. Die Gruppe der gewölbten Flächen kommt dem
zweckfreien, künstlerischen Objekt am nächsten. Hier ist die raumgreifende
Form das Wesentliche, deren Oberfläche durch die farbige Behandlung mit
Engoben lebt.
Andreas Kramer, 1959 in Katzhütte/Thüringen geboren, verwendet die Technik
des Holzschnittes nicht als Möglichkeit der Reproduktion, des
Auflagendruckes, sondern schafft mit ihm Unikate (selten Kleinstauflagen).
Er benutzt die geschnittenen Holzplatten als Versatzstücke in
unterschiedlicher Kombination, indem er sie in immer anderen Farben einsetzt
oder erst beim Druck collageartig zu einem größeren Motiv zusammenfügt.
Ausgangsform seiner Farbholzschnitte ist das Quadrat, auf oder in dem sich
figurale Elemente, zeichenhafte Gestalten in einem feinnervigen
Liniengeflecht bewegen.
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info
Laufzeit: 7. Oktober bis 11. November 2001
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