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sonderausstellung Doris und Rudolf Knörlein, Keramik Am 23. September 2002 hätte der 1988 verstorbene Keramiker Rudolf Knörlein seinen 100. Geburtstag feiern können. Aus diesem Anlass zeigt das Museum Eclernförde in einer Retrospektiv-Ausstellung 57 Arbeiten aus seinem Nachlass. Parallel dazu stellen wir 52 Arbeiten seiner Frau Doris Knörlein aus, die in den vergangenen zehn Jahren entstanden sind. Rudolf Knörlein, der seine künstlerische Ausbildung in Gmunden und Wien erfuhr und 1948 die Meisterprüfung als Töpfer vor der Handwerkskammer Flensburg ablegte, war in den 50er Jahren für verschiedene Betriebe der keramischen Industrie in Deutschland und Italien tätig, ehe er 1962 eine eigene Werkstatt in Alt Duvenstedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) einrichtete. Seine Entwürfe und Arbeiten spiegeln sehr schön die Entwicklung der dekorativen Kunstkeramik im 20. Jahrhundert wider: von der schmückenden Figur als Manufakturerzeugnis bis zum künstlerischen Einzelstück für architektonische Zwecke, vom Ziergefäß als Serie bis zum individuell gestalteten Kachelofen als schmückendem Wohnungsbestandteil, schreibt Wolf Matthes im Text des zur Ausstellung erschienenen Sammelblattes. Doris Knörlein, die als Kunsterzieherin tätig war, lernte Rudolf Knörlein 1963 kennen und beschäftigte sich seit damals intensiv mit der Keramik. Aber erst nach dem Tod ihres Mannes trat sie, die gemeinsam mit ihrer Schwester Marlene Graetsch die Werkstattarbeit fortführte, mit eigenen keramischen Arbeiten an die Öffentlichkeit. In ihren Gefäßen spielen Dekor und Glasur eine entscheidende Rolle. Sie bevorzugt eine strenge Gliederung der Fläche. Gleichzeitig wirkt die Form des Objekts bei der Erfindung des verwendeten Musters mit. Angestrebt ist eine völlige harmonische Übereinstimmung des Objekts in Form, Farbe und Dekor, heißt es im Sammelblatt. |
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Laufzeit: 29. September bis 3. November 2002
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