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sonderausstellung
Max Streckenbach, der zumindest in Norddeutschland auf Auktionen inzwischen ansprechende Preise erzielt, hat sich als Autodidakt zu einem gefragten Stilllebenmaler entwickelt, dessen Schwerpunkte bei Darstellungen von Mohn, Rosen, Tulpen und Weihnachtssternen lagen. Nachweislich trat er erstmals 1902 mit seinen Arbeiten an die Öffentlichkeit, nachdem er 1895 ein Medizinstudium nach rund zehn Jahren an verschiedenen deutschen und schweizerischen Universitäten an den Nagel gehängt hatte. Schnell wurde er überregional bekannt und stellte in verschiedenen deutschen Städten aus, so in Essen, Osnabrück, Köln, Görlitz u. a.
Die
ersten Landschaften – noch zaghafte Versuche – entstanden 1893 und 1894
während seines Studienaufenthaltes in Bern (CH). Diese Arbeiten haben sich
z. T. in Familienbesitz erhalten und sind erst vor kurzem – in der
Vorbereitung der Ausstellung – wieder aufgetaucht. Aus der Vielzahl seiner
Früchtestillleben, die er schließlich zugunsten der Blumenmalerei aufgab,
hat das Museum einige besonders interessante Stücke – etwa Pfirsiche mit
Maiskolben – aus Privatbesitz zusammengetragen. Den Schwerpunkt allerdings
bilden die Blumenbilder, vom zarten Veilchenstrauß bis hin zum monumentalen
Mohn. |
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info Laufzeit: 18. Juni bis 13. August 2006
Öffnungszeiten:
Di
– Sa 10 bis 12.30 und 14.30
bis 17 Uhr, So 11
bis 17 Uhr |
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