Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : Dagmar Hugk, Ruppe Koselleck, Carola Willbrand - Manche mögen es
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Dagmar Hugk, Ruppe Koselleck, Carola Willbrand - Manche mögen es. Kunst in Eckernförde an der Ostsee.

Diese Ausstellung führt zwei ehemalige Stipendiatinnen und einen Stipendiaten des Schleswig-Holsteinischen Künstlerhauses Eckernförde für sechs Wochen zusammen, drei Jahre nach ihrem Aufenthalt in Eckernförde.

Die Hauptarbeit von Dagmar Hugk (*1965, Meisterschülerin von John Armleder an der HbK Braunschweig) bildet in dieser Ausstellung eine 400teilige Installation, die eigentlich als Bodenarbeit konzipiert ist. Dafür fertigt Dagmar Hugk aus Stoffen, Schaumstoff, Silikon, Watte und Farbe organisch anmutende Körper, Objekte, die quasi als künstlerische Eingriffe in die Natur gesetzt werden, in diesem Falle in Eckernförder Privatgärten. Diese Körper, die mit der Natur verbunden zu künstlichen Welten arrangiert werden, wurden von der Künstlerin in teilweise extremer Nahsicht fotografiert, wodurch künstliche und natürliche Formen zu einer einheitlichen Wesenhaftigkeit miteinander verschmelzen,

Einem anderen Umgang mit der Realität begegnen wir bei Ruppe Koselleck (*1967, Kunstakademie Münster). Nur am Eröffnungstag hatte er für kurze Zeit sein Büro zur "feindlichen Übernahme von BP" geöffnet (Performance), in der Ausstellung verbleiben von ihm die "Tapetentagebücher". Diese Tagebücher, die er seit 1997 in Tapetenmusterbüchern gleichsam inszeniert, enthalten ebenso wie das Materialtagebuch von 2004–2006 Fundstücke, deren Auffindung penibel mit Ort und Datum versehen werden. Er bezeichnet diese Tagebücher auch als "sinnliche Sachschadensberichte" des Alltags.

Carola Willbrand (*1952) porträtierte während ihres Stipendiumsaufenthalts 2004 in Eckernförde Menschen, die ihr begegneten, und formte allegorische Tierskulpturen, von denen sieben in der Ausstellung zu sehen sind. Sie bestehen aus abgelegten Kleidungsstücken der Porträtierten, die mittels Kunstharzleim und Pigmenten sowie Ölfarbe und Fotografien zu "tierischen" Porträts mit menschlichen Vornamen verwandelt werden. Sie bilden einen Teil des "Eckernförder Bestiariums", mit dem Carol Willbrand seit 2004 Ausstellungen u. a. in Süddeutschland und Nordfrankreich und in Berlin im Kleisthaus bestückt hat. Außerdem zeigt sie eine Serie von Näh-Porträts türkischer Frauen von der Datca-Halbinsel.

info

Eröffnung: 5. August 2007, 11.30 Uhr

Finissage:
16. September, ab 15.00 Uhr (Programm noch offen)

Laufzeit
5. August bis 16. September 2007

Öffnungszeiten: Di – Sa 10 – 12.30 Uhr und 14.30 bis 17 Uhr, So 11 – 17 Uhr

Publikationen:
Zur Ausstellung erscheinen drei Museums-Sammelblätter (0,50 Euro). Von den Künstlern liegen Kataloge aus, die aber nur an der Kasse erhältlich sind.

Begleitende Veranstaltungen:

Kunst im Blick aktuell - Dagmar Hugk, Ruppe Koselleck, Carola Willbrand am Donnerstag, den 6. September, um 15.00 Uhr im Museum. Moderation: Ulrich Pälmke, Kiel (Kosten: 3,00 Euro)

 

 
 
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