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sonderausstellung
Weihnachtskrippen erzählen die Geschichte der Geburt Christi mit Bezug auf die Evangelien des Lukas und Matthäus. Sie zeigen meist die Anbetung der Hirten oder der Hl. Drei Könige, oft auch beide in Kombination. Überliefert ist die Krippentradition in Kirchen oder auch Privathäusern seit dem 16. Jahrhundert. Seit dem beginnenden 18. Jahrhundert findet sich zunehmend auch die Form der Papierkrippe, zunächst als Einzelanfertigung, dann in gedruckter Form als Holz- oder Kupferstich zum Ausschneiden und Aufbauen. Mit der Entwicklung der Lithographie um 1800 wurde die Papierkrippe zum Massenprodukt. In Deutschland waren es vor allem die Druckereien in Neuruppin und in Esslingen (Schreiber), die sog. Modellierbögen für Weihnachtskrippen herausgaben. Aber auch in Böhmen und im heutigen Tschechien bildete sich eine eigenständige Produktion heraus, die bis heute Papierkrippen in allen Größen und Qualitäten vertreibt. Aus der umfangreichen Sammlung Hergesell hat das Museum über 70, zum großen Teil von den Sammlern szenarisch aufgebaute Papierkrippen ausgewählt. Der Schwerpunkt liegt auf Krippen deutscher, österreichischer und tschechischer Herkunft, daneben sind auch solche aus England, USA und Italien zu sehen. Die Krippen dieser Sammlung werden zum ersten Mal in Norddeutschland gezeigt. Bild: Krippe aus einem "Stehauf-Bilderbuch" des Schreiber-Verlags Esslingen aus der Zeit um 1880. Hier handelt es sich um einen Ausschneidebogen von 1970. Der Aufbau als Theaterkrippe stammt von den Sammlern (Foto: Claus Göhler, Schleswig) |
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info
Laufzeit: 15. November 2008 bis 11. Januar 2009 Öffnungszeiten: Di – Sa 14.30 bis 17 Uhr (auch 2. Weihnachtstag), So 11 bis 17 Uhr, 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen
Publikationen:
Sonderveranstaltungen: Kindernachmittag im Museum am 13. Dezember – Herstellung einer eigenen Krippe nach historischer Vorlage. Uhrzeit: 14.30 – 16.00 Uhr, Alter: 8 – 12 Jahre, Kostenbeteiligung: 3,00 Euro. Beschränkte Teilnehmerzahl; Anmeldungen bitte bis zum 11. Dezember unter 04351/712547 oder per E-Mail an museum-eckernfoerde@gmx.de
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