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sonderausstellung
"Lebenszeichen" - Keramik von Britta Hansen und Eva Koj, Malerei von Doris
von Klopotek
Über Britta Hansen Sie fertigt seit vielen Jahren keramische Objekte: Sie zeichnet, koloriert und glasiert auf und in einem Bildträger aus Ton oder modelliert aus dem weichen Grundstoff frei
plastische Figurengruppen, die nicht selten auf antike mythologische Gestalten zurückzuführen sind. In der Umsetzung mit zeitgenössischen Kunstmitteln in eine aktuelle, grafisch keramische Struktur erfährt der überlieferte sagenkundliche Symbolhorizont deshalb eine individuelle Neuinterpretation. (Jens Martin Neumann, Kunsthistoriker, Kiel)
Über Eva Koj Sie ist eine hervorragende Scheibenkeramikerin, die auch große und hohe Stücke zu hauchdünnen Scherben auszudrehen befähigt ist. Gepaart mit ihrer Neugierde, das plastische Material des Tons ganz ihrem Gestaltungswillen zu unterwerfen, hat sie zu ganz eigenen Mischungen verschiedener Steinzeugtone gefunden. Für die schrundig-rissigen
"angeborenen Prozessspuren" in den Oberflächen eine farbige Behandlung zu finden und dadurch die Einheit von Form, Oberflächenstruktur und Glasur zu gewährliesten, gilt zugleich ihr weiteres Bemühen. (Dr. Eckard Wagner, Kunsthistoriker, Sögel)
Doris von Klopotek über Doris von Klopotek Neben der
lebendigen Gegenwart üben alte Fotos, eine konservierte, vergangene
Wirklichkeit, einen eigenartigen Reiz auf mich aus. Tanzende Mädchen in
mythischer Anmutung sind Köder nur für den ersten, flüchtigen Blick.
Isadora Duncan tanzte zu symphonischer Musik, sie bewegte sich nicht nach
einer vorher festgelegten Choreografie oder den Regeln des klassischen
Balletts, sondern fühlte sich in die Musik ein. Mit der Malerei werden
Sinne und Verstand in Bewegung gebracht. Spiel des Abglanzes der Dinge und
gedanklicher Durchdringung. |
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info
Laufzeit: 8. Februar bis 22. März 2009
Öffnungszeiten: di – sa 14.30 – 17 Uhr, so 11 – 17 Uhr
Publikationen:
3 Museums-Sammelblätter erhältlich zum Preis von je 0,50 Euro
Sonderveranstaltungen:
Treffpunkt Museum: Kunst im Gespräch im Museum mit Dagmar Rösner M.A. am
4. März um 15.30 Uhr Teilnahmebeitrag 5,00 Euro, Anmeldung nicht
erforderlich
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