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sonderausstellung Frauke Gloyer - Till Warwas: Stillleben und Landschaften Sie zählen zur Gruppe der Norddeutschen Realisten, die seit vielen Jahren in Freiluft-Mal-Symposien dem Charakter und der Natur der norddeutschen Landschaften nachspüren: Frauke Gloyer, die in Flensburg geboren wurde und sich 1986 nach einem Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig als freischaffende Künstlerin in Niebüll (Nordfriesland) niederließ, und Till Warwas, der aus Bremen stammt und als Meisterschüler von Klaus Fußmann an der Hochschule der Künste Berlin 1990 dorthin zurückkehrte. Beide haben ihre eigene Malweise gefunden, um sich den Sujets "Landschaft" und "Stillleben" anzunähern. Frauke Gloyers Bilder wirken auch im größeren Format wie Studien, es sind leichte, flüchtig wirkende, aber immer genau erfasste Motive, seien es vorüberziehende Wolken oder Vögel im Watt, die nicht Modell sitzen, sondern in der Bewegung festgehalten werden müssen. Auch ihre Stillleben sind keine üppigen Kompositionen, sie reizt die Aufgabe, das Motiv so zu malen, "dass der Betrachter zum Augengourmet wird" (Dr. Frauke Lühning, im Text des Sammelblattes). Ganz anders dagegen Till Warwas. Seine Arbeiten sind, vor der Natur oder im Atelier entstanden, immer durchgearbeitete Kompositionen, die nichts Zufälliges haben. Aber: das scheinbar Bekannte, das in seinen Bildern "das Auge in sicheren Gefilden wägt, verändert sich bei näherem Hinsehen und führt oft ins unerwartet Abstrakte" (Petra Elisabeth Sirowatka, im Text des Sammelblattes). |
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info Laufzeit: 24. Mai bis 28. Juni 2009
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