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sonderausstellung Criseby und Eckernförde – Zwei Fayence-Manufakturen in einer Hand
Fayence-Ausstellungen, die sich mit den Manufakturen des Ostseeraums allgemein oder speziell mit Stockelsdorfer, Kieler oder Kellinghuser Fayencen beschäftigten, gab es bereits einige, Eckernförde und Criseby jedoch waren immer nur Beiwerk. Unsere Ausstellung möchte anhand ausgewählter Stücke aus verschiedenen Museen Deutschlands das Augenmerk auf die hiesige Produktion lenken, an der berühmte Fayencemaler wie Johann Leihamer und sein noch bekannterer Sohn Abraham ihre Karrieren begannen, die dann in Kiel und Stockelsdorf zum Höhepunkt geführt wurden. Die Zahl der Ausstellungsstücke hält sich aus Platz- und Kostengründen in gewissen Grenzen, auch waren, wegen der Empfindlichkeit der in den seltensten Fällen unbeschädigten Stücke, manche der schönsten oder interessanten Stücke nicht transportfähig. Leider können deshalb nicht, wie gewünscht, z. B. die bekannten figürlichen Arbeiten der Eckernförder Manufaktur zum ersten Mal gemeinsam gezeigt werden, auf drei Figuren mussten wir aus konservatorischen Gründen verzichten. Zur Ausstellung gehört auch die ständige Fayence-Sammlung des Museums im Großen Saal (Raum 1.07). Mit der Ausstellung erinnern wir an einen – wenn auch kurzen – Höhepunkt künstlerischer Produktion, der Eckernförde damals einen guten Ruf weit über die Grenzen des Landes hinaus bescherte. Bild: Teedose (Verschluss fehlt), um 1770 Fayence, Scharffeuermalerei in Kobalt, gemarkt auf der Unterseite: E Herkunft: Manufaktur Eckernförde [mehr zu diesem Ausstellungsstück] |
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info Laufzeit: 12. Juli bis 30. August 2009, Eröffnung: 11. Juli, 18 Uhr
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