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sonderausstellung Carl Lambertz – Weltenzirkus, frühe Landschaften und Zirkus- und Theaterbilder
Der Künstler stammte aus Düsseldorf, wo er nach einer Ausbildung zum Dekorationsmaler von 1936 bis 1941 an der Akademie beim Wilhelm Schmurr studierte. Als Marinesoldat an die schleswig-holsteinische Ostseeküste verschlagen, freundete er sich mit der hiesigen Landschaft an und wagte 1945 am Wittensee in der Nähe Eckernfördes einen Neubeginn. Nicht nur, aber auch um zu überleben schuf er neben seinen kritischen Zeichnungen und Malereien, in denen er seine Kriegserlebnisse verarbeitete: kleinformatige Landschaftsbilder, die verstörend still wirken nach dem Lärm der Kriegsjahre. Der zweite Teil der Ausstellung zeigt den anderen, den bekannteren Carl Lambertz, der die Leinwand zur Bühne des Lebens werden lässt, zum Zirkus, in dem jeder für sich agiert und doch eingereiht ist in ein großes Ganzes – Zirkus und Theater als Schauplatz eines Spiels der Eitelkeiten. Niemand weiß, wer die Fäden in der Hand hält. Abbildung: Carl Lambertz, Weltenzirkus, 1984; Blattgröße 40 x 75 cm; Gouache |
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info Laufzeit: 21. März bis 2. Mai 2010
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