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das besondere
museumsstück
Teedose
(Verschluss fehlt), um 1770
Fayence, Scharffeuermalerei in Kobalt,
gemarkt auf der Unterseite: E
Herkunft: Manufaktur Eckernförde
Museum Eckernförde Inv. Nr. 2002/136 (ehem. Besitz des Königlichen
Hofapothekers Carl Holtmann in Kopenhagen)
Ende
November 2002 konnte der Museumsverein Eckernförde e.V. aus dem Kunsthandel
diese Fayence-Teedose für das Museum Eckernförde erwerben. Sie hat ihren
Platz in einer Vitrine der Fayence-Abteilung (Raum 1.03) gefunden.
In der Form entspricht diese Dose einer Crisebyer Dose (Scharffeuermalerei
in Mangan), die sich in den Sammlungen der Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen auf Schloss Gottorf befindet. Wollte man einer Datierung nur
diese Formähnlichkeit zugrundelegen, müsste die Dose um 1765 entstanden
sein, in der Zeit der Verlegung der Crisebyer Manu-faktur nach Eckernförde.
Stutzig macht die unge-wöhnliche Signatur
E,
deren genaue Auflösung bisher nicht gelungen ist: Sie kann für
Eckernförde,
aber auch für den Maler
Ewald
(1765-68 in Eckernförde) stehen, in beiden Fällen kann die Bemalung jedoch
erst nach dem Tode Friedrich Wilhelm Ottes, des Eigentümers, und nach dem
Weggang des Direktors Johann Buchwald (1768) zur Zeit der Aktiengesellschaft
ausgeführt worden sein.
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wegweiser
Fayence-Abteilung:
Raum 1.07
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