Museum Eckernförde : Das besondere Museumsstück : Porträt Otte
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das besondere museumsstück

Porträt S. C. OttePeder Wichmann (1706 – 1769): Porträt Sophia Charlotte Otte, 1767

Öl auf Leinwand, 51 x 39 cm
Auf der Rückseite bezeichnet und datiert
Museum Eckernförde Inv. Nr. AB 236 (ehem. Ottesche Armenstiftung Eckernförde; Stadt Eckernförde)

Das Porträt der Tochter des Eckernförder Kaufmanns und Reeders Friedrich Wilhelm Otte und seiner ersten Frau Dorothea Charlotte, geb. von Reventlow, malte Peder Wichmann aus Kopenhagen ein Jahr nach dem Tod des Vaters. Vermutlich gab die zweite Frau Ottes, Edel Auguste, das Bild in Auftrag.

Das in seiner ganzen Anlage etwas steif wirkende Halbfigurenporträt zeigt uns ein Mädchen im Alter von acht Jahren in der typischen Kleidung jener Zeit, die aus Kindern noch kleine Erwachsene machte. Die Dargestellte heiratete 1784 den Kammerrat Carl Ferdinand Müller. Bei seinem Tod 1790 hinterließ er seiner Frau ein nicht unbeträchtliches Vermögen, das nach dem Tod der Witwe 1810 neben dem Wohnhaus in der Langebrückstraße 7 in die "Kammerrätin Müllersche Predigerwitwenstiftung" einfloss. Bis in die 1920er Jahre hinein bestand diese Stiftung.

Über den Maler und seine Beziehungen nach Eckernförde wissen wir nur, dass er bereits 1761 die Porträts der Eltern (heute auf Gut Schierensee) fertigte.

wegweiser

Porträt Sophia Charlotte Otte:
Raum 1.07

archiv

2003

Fayence-Teedose
Porträt S.C. Otte
Deichbruch 1825
Osterhasen
Stuhl, um 1905
Porträt M. Suadicani
Früchtestillleben

2004

Fäkalienkübel

2005

Briefträgerinnen
30 Jahre Museum Eckernförde

 


 

 
 
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