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das besondere
museumsstück Die Fertigungsmethoden bieten gute Anhaltspunkte zur Datierung der Objekte. Unser Hase ohne Kiepe ist aus dünner, gepresster Pappe geformt, die Ohren sind aus Pappe geschnitten und angeklebt. Vorder- und Hinterläufe sind vierkantig bearbeitet, womit die ältere Art eingesteckter Hölzer nachgeahmt wird; dies spricht für eine Entstehung nach 1900. Der Hase mit Kiepe hat zwar äußerlich eine ähnliche Form und Haltung, doch sind Körper, Läufe und Ohren aus Masse geformt. Die samtartige Oberfläche seines Körpers besteht aus Tuchschur. Das ist ein Gewebestaub, der in der Textilfabrikation als Abfallprodukt anfällt. Durch seine Verwendung wirkt der Hase "lebensechter". Dieses Verfahren ist seit den 20er Jahren bekannt. Gemeinsam ist den beiden Hasen, dass ihre Köpfe abnehmbar und die Körper hohl sind – deshalb heißen sie in Sammlerkreisen auch "Candy-Container". Zweck der Hasen war nämlich, Zuckereier und andere Süßigkeiten aufzunehmen. So betrachtet ist zumindest für diese Art Hase die Tätigkeit als "Eierbringer" belegt. |
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wegweiser Osterhasen: Raum 1.0X
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