Museum Eckernförde : Das besondere Museumsstück : Früchtestillleben
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das besondere museumsstück

Max Streckenbach (1863–1936)
Früchtestillleben, 1906

Streckenbach

Neuerwerbung, Öl/Lwd., auf Pappe aufgezogen, 50 x 72 cm
Sign. u. dat. u. li.: M. T. Streckenbach 06, Museum Eckernförde Inv. Nr. 2003/75 (Geschenk von Herrn Günther Fielmann, Schierensee)



Auf den ersten Blick hat dieses Gemälde des Eckernförder Blumenmalers Max Streckenbach, Sohn eines Apothekers und künstlerischer Autodidakt, nichts besonderes an sich. Weintrauben, Orangen, Bananen, ein Tonkrug, alles arrangiert auf einem tischartigen Steinsockel. Doch halt! Bananen, noch dazu gelbe, also reife Früchte? 1906? Wie kann das sein?

Bekannt war die Banane in der künstlerischen Darstellung, in botanischen Hand- und Lehrbüchern schon seit dem 17. Jahrhundert, in botanischen Gärten und privaten Orangerien war die Pflanze sicher schon verbreitet, als essbare Frucht erreichte sie Deutschland 1892. Als Handelsware wurde sie erst mit den verbesserten Transportbedingungen interessant – der erste Kühldampfer lief 1903 vom Stapel.

Max Streckenbach, der sich in seiner Stilllebenmalerei neben Blumen auch mit allerlei exotischen Früchten befasste, könnte der Banane, zumal in der hier dargestellten kleineren Variante, im Park des Prinzen Heinrich von Preußen in Hemmelmark begegnet sein. Ob es in Eckernförde um diese Zeit schon Früchte zum Verzehr zu kaufen gab, ist nicht überliefert.

Streckenbachs Darstellung ist auf jeden Fall eine der frühesten, die es von dieser Frucht in der schleswig-holsteinischen Malerei gibt.

wegweiser

Früchtestillleben:
Raum 1.04

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2003

Fayence-Teedose
Porträt S.C. Otte
Deichbruch 1825
Osterhasen
Stuhl, um 1905
Porträt M. Suadicani
Früchtestillleben

2004

Fäkalienkübel

2005

Briefträgerinnen
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