|
das besondere
museumsstück
Neuerwerbung, Öl/Lwd., auf Pappe aufgezogen, 50 x 72
cm Bekannt war die Banane in der künstlerischen Darstellung, in botanischen Hand- und Lehrbüchern schon seit dem 17. Jahrhundert, in botanischen Gärten und privaten Orangerien war die Pflanze sicher schon verbreitet, als essbare Frucht erreichte sie Deutschland 1892. Als Handelsware wurde sie erst mit den verbesserten Transportbedingungen interessant – der erste Kühldampfer lief 1903 vom Stapel. Max Streckenbach, der sich in seiner Stilllebenmalerei neben Blumen auch mit allerlei exotischen Früchten befasste, könnte der Banane, zumal in der hier dargestellten kleineren Variante, im Park des Prinzen Heinrich von Preußen in Hemmelmark begegnet sein. Ob es in Eckernförde um diese Zeit schon Früchte zum Verzehr zu kaufen gab, ist nicht überliefert. Streckenbachs Darstellung ist auf jeden Fall eine der frühesten, die es von dieser Frucht in der schleswig-holsteinischen Malerei gibt. |
|
wegweiser
Früchtestillleben:
|
|
|
| © copyright 1999-2007 Museum Eckernförde. Alle Rechte vorbehalten. Impressum |