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das besondere
museumsstück Ganz praktisch ist es Spielraum, nämlich die ganze Höhe, Breite und Tiefe der Strandumgebung, ein Raum, der von kleinen Sandhügeln im Vordergrund zu einem fernen Ufer am Horizont reicht. Ein solcher Ort bietet jede erdenkliche Möglichkeit, Figuren aufzustellen, seitlich zu verschieben oder von vorne nach hinten zu rücken. Es ist der ideale Ort für den Aufbau einer komplexen Figurenstellung. Man kann das Bild der Briefträgerinnen am Strand wie ein Schachdiagramm ansehen. Was ist das Problem? Darüber hinaus gewinnt Manninen mit der Platzierung der Briefträgerinnen am Strand, d.h. eigentlich mit deren Deplatzierung, einen erweiterten Bedeutungsraum. Und hier liegt auch das Problem. Mehrere Variablen stehen auf einmal in einer komplexen Situation in Beziehung, eine mit der anderen und alle gleichgewichtig untereinander: die Figuren, der Betrachter, der Raum. In diesem Beziehungsgeflecht gibt es keine eindeutige Lösung, bei der das Spiel beendet wäre. Es ist eine Pattsituation.
Von welcher Seite man die Stellung auch betrachtet, man findet Ansatzpunkte,
Hinweise, die jeder für sich genommen weiterführen, sich insgesamt aber
nicht zusammenfügen. Die passende Metapher hierfür ist der Ort, an dem sich
die Briefträgerinnen befinden. Denn an dieser Stelle, dem Sandstrand mit
seinen Häuschen für die Badegäste, erweist sich die Situation im wörtlichen
Sinne als verfahren. Die Fahrräder stecken im Sand fest. Die eigentliche
Aufgabe der Briefträgerinnen, Botschaften zu übermitteln, ergibt hier keinen
Sinn. Feierabend. Ende der Vorstellung |
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wegweiser
Briefträgerinnen:
Ausstellungshinweis: Am 11. September stellt Norbert Weber in unserer Reihe der Prominentenführungen um 12.00 Uhr die beiden Fotografien Manninens im Museum Eckernförde vor.
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