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stadtgeschichte
Im Verlauf der schleswig-holsteinischen Erhebung fand am 5. April 1849 ein
dänischer Landungsversuch vor Eckernförde statt, an dessen Ende das dänische
Linienschiff "Christian VIII." unter nicht eindeutig geklärten Umständen
explodierte. Die Auseinandersetzung und die Rezeption des Geschehens als zeitgenössisches
"Medienereignis" spiegeln sich in zahlreichen Fundstücken und bildlichen
Darstellungen. Im Dachgeschoss des Museums können sich die Besucher Ein- und Überblick über die Geschichte der Stadt zwischen Weimarer Republik und Wirtschaftswunder verschaffen. Die ehemalige Dauerausstellung "Vergessen und verdrängt" – Arbeiterbewegung und Nationalsozialismus in Eckernförde hat hier in veränderter und komprimierter Form eine neue Bleibe gefunden. Mit Texten und Objekten wird anhand ausgewählter Themen (Gründung der NS-Ortsgruppe, Wahlen 1933, Gleichschaltung, Hitlerjugend, Verfolgung Andersdenkender, Zwangsarbeiter usw.) die nationalsozialistische Geschichte der Stadt bis zur Besetzung durch die englischen Truppen nachgezeichnet. Das Ende des Zweiten Weltkriegs brachte der Stadt durch den Zustrom Tausender von Flüchtlingen aus Pommern und Ostpreußen größere soziale und wirtschaftliche Probleme als der Krieg selbst. Die Notzeit, die für manche Flüchtlinge bis in die 50er Jahre andauerte, wird mit Einrichtungsgegenständen und Gebrauchsgerät der Zeit (Kochkiste, Brennhexe, Torpedoofen usw.) anschaulich dokumentiert. |
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wegweiser
STADTGESCHICHTE Raum 1.10 NATIONALSOZIALISMUS UND NACHKRIEGSZEIT Raum 2.01
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